Unternehmen / Industrie

SFS-Chef: «Kauflaune kommt immer zurück»

Jens Breu, CEO der SFS Group, über das Mitarbeitervertrauen während der Pandemie, die V-Erholung in Asien und die Lust der Konsumenten, Geld auszugeben.

Die SFS-Aktien notieren auf Vor­krisenniveau. Anleger sind also der Ansicht, dass SFS gut durch die Pandemie kommen wird. Sieht das auch CEO Jens Breu so?

Herr Breu, wie hat Corona SFS getroffen?
Wir wurden geschäftlich breit getroffen. Es gab einen Dominoeffekt: Eine Industrie und eine Region nach der anderen wurde erfasst. Das Gute: Wir konnten lernen.

Während der Krise?
Genau. Als globales Unternehmen haben wir in China gesehen, was wichtig ist im Umgang mit Corona.

Und was ist wichtig?
Nicht zu warten, bis die Pandemie da ist. In den meisten Ländern waren wir mit unseren Massnahmen eine bis zwei Wochen früher als die lokalen Behörden. Wir sind der Welle vorangeeilt. Die Mitarbeiter haben das geschätzt. Sie haben gemerkt, dass wir die Situation un­ter Kontrolle haben.

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Leser-Kommentare

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Philip Hjelmer 08.07.2020 - 23:30
SFS kenne ich als Aktionär seit dem IPO gut. Es ist ein sehr innovatives Unternehmen mit einer starken Unternehmenskultur. Global ausgerichtet und erfolgreich. Der VR und die Geschäftsleitung verdienen grosses Lob. Dass die Dividende für das Geschäftsjahr symbolisch leicht gesenkt wurde, erachte ich allerdings als unnötig. Herrn Breu muss ich bei allem Respekt entgegnen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Kurzarbeit… Weiterlesen »