Unternehmen / Industrie

SFS macht einen Sprung

Analyse | Die Semesterzahlen des Industriezulieferers übertreffen alle Erwartungen.

Christian Braun

SFS gehe gestärkt aus der Krise hervor, schreibt der Hersteller von Präzisionsformteilen und mechanischer Befestigungstechnik in seinem Halbjahresbericht. Wer darin blättert, kann dem nur zustimmen (vgl. Tabelle). Die Gesellschaft hat einen Sprung gemacht, auch im Vergleich mit vorpandemischen Zeiten.

Schon mit der Erhöhung der Jahresprognose am 10. Juni hatte sie klargemacht: Das erste Semester wird gut. So gut, dass die nun veröffentlichten Zahlen selbst die jeweils höchste Schätzung von Banken klar übertreffen. «Die Nachfrageentwicklung ist breit abgestützt und hat sich im laufenden Jahr in verschiedenen Bereichen verstärkt», schreibt die Gruppe. Sie erstrecke sich über fast alle Endmärkte und Regionen, und alle Segmente hätten davon profitiert.

Starkes Automobil-, Elektro- und Baugeschäft

Von den Endmärkten zeigt vor allem die Automobilindustrie eine kräftige Erholung der Nachfrage. Der Umsatz mit Kunden aus diesem Bereich ist um die Hälfte höher ausgefallen und der Anteil am Gesamterlös von gut 19 auf knapp 24% gestiegen. Ebenfalls hohe Zuwachsraten zeigen die Elektro- und Elektronikindustrie mit 24% sowie der Bau mit 23. Erstere trug 18% zum Umsatz bei, Letzterer rund 32.

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