Unternehmen / Industrie

SFS kann eigene Ziele nicht erfüllen

Analyse | Die SFS-Gruppe hat 2018 zwar solide Resultate erwirtschaftet, den eigenen Ansprüchen wurde sie bei Umsatz und Betriebsgewinn aber nicht gerecht.

Hätte das Jahr 2018 Ende Oktober aufgehört, wäre das Jahresergebnis der SFS Group ganz anders ausgefallen. Im November und Dezember bestellten Kunden aus der Automobil- und Elektronikindustrie unerwartet wenig, weshalb beide Monate sehr schwach ausfielen. In der Folge verfehlte der Anbieter von Befestigungssystemen und Präzisionsformteilen die eigenen Jahresziele. Statt um die prognostizierten 7 bis 9% wuchs der Umsatz nur 6,5%. Die Ebit-Marge von 14,3% aus dem Vorjahr konnte nicht wie geplant übertroffen werden, sondern sank auf 14%.

Diese Ergebnisse hatte SFS bereits Ende Januar veröffentlicht. An der Bilanzmedienkonferenz am Freitag wurden sie lediglich bestätigt. Doch auch die neu publizierten Nachrichten vermochten nicht wirklich zu überzeugen. Die Dividende soll zwar von 1.90 auf 2 Fr. erhöht werden, am Markt war allerdings eine grössere Steigerung erwartet worden. SFS kommt mit dieser Dividende auf eine Ausschüttungsquote von 38,7%, was am unteren Ende des eigenen Zielbandes von 35 bis 50% liegt.

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