Unternehmen / Industrie

SFS hat von guter Lieferfähigkeit profitiert

Analyse | Der Befestigungsspezialist steigert den Umsatz entsprechend der Prognose. Das Geschäft wird ab 2022 deutlicher vom Handelsgeschäft geprägt.

Die gute Lieferfähigkeit in den allermeisten Segmenten und Divisionen hat der auf Komponenten, Befestigungstechnik und Handel ausgerichteten SFS partiell zu Marktanteilsgewinnen verholfen. Dennoch bremsten die weltweit auftretenden Logistikengpässe, weil Kunden etwa in der Automobilindustrie wegen fehlender Halbleiter die Produktion kürzen mussten und dadurch auch weniger Produkte von SFS abriefen.

Während das erste Halbjahr 2021 noch von teils ausgeprägten Nachholeffekten aus den Lockdown-Phasen geprägt war, machten sich im zweiten Halbjahr die erwähnten Lieferprobleme bemerkbar. Entsprechend war der Umsatz im zweiten Halbjahr leicht geringer als im ersten. Im Gesamtjahr resultierte aber ein stattlicher Zuwachs von 11% auf 1893 Mio. Fr., womit das Ziel von 1,9 Mrd. Fr. praktisch erfüllt und ein neuer Rekordstand erreicht wurde. Zu 2019, dem Jahr vor Corona, ergab sich ein Umsatzplus von gut 6%.

Bau und Europa boomten

Besonders ausgeprägt war die Nachfrage aus dem Bausektor. Hier verzeichnete SFS ein Umsatzplus von 12,2%. Und Europa entwickelte sich mit einem Umsatzplus von 18,6% dynamischer als die übrigen Regionen, die auf zwischen 6,7 und 7% kamen.

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