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In ihrem wichtigsten Geschäft, dem Zinsgeschäft, legte die SGKB beim Bruttoertrag zwar leicht zu, der Nettozinserfolg fiel allerdings mit 302,5 Mio. Fr. um 2,6% tiefer aus.
Die St. Galler Kantonalbank hat 2017 ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Für den nötigen Wachstumsimpuls sorgt die starke Entwicklung an den Kapitalmärkten, von der das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie das Handelsgeschäft profitieren. In seinem Kernbereich, dem Zinsgeschäft, spürt das Institut jedoch Gegenwind.
Aufgrund der niedrigen Zinsen reduziert sich der Zinsertrag 2% auf 396 Mio. Fr. Der Zinsaufwand sinkt zwar 11% auf 111 Mio. Fr., dennoch verharrt der Erfolg im Zinsgeschäft mit 302 Mio. Fr. beinahe auf Vorjahresniveau (300,4 Mio. Fr.).
Dank der guten Börsen konnte die Bank den Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft 11% auf 113 Mio. Fr. steigern. Geholfen hat der Anstieg der verwalteten Vermögen. Sie wuchsen 4 Mrd. Fr. oder 10,5% auf 42,4 Mrd. Fr. Fast die Hälfte dieser Zunahme (1,7 Mrd. Fr.) sind Nettoneugelder. Der Anteil der Vermögensverwaltungsmandate erhöhte sich von 15 auf 17%, was die künftigen Margen verbessert.
Finanz und Wirtschaft