Unternehmen / Industrie

SGS muss sich strecken

Analyse | Der Prüfkonzern wächst im ersten Halbjahr weniger rasch als erwartet. Sparmassnahmen sollen den Margengewinn sichern. Die Aktien verlieren.

Der Warenprüfkonzern SGS ist im ersten Halbjahr organisch weniger stark gewachsen als im Vorjahr. Die Verlangsamung auf 3,5% war nicht unerwartet, aber etwas ausgeprägter, als Analysten prognostiziert hatten. Insgesamt steigerte SGS den Umsatz 3,9% auf 3,34 Mrd. Fr.

Für das deutliche Gewinnwachstum auf 264 Mio. Fr. war in erster Linie der Erlös aus dem Verkauf der US-Gesellschaft PSC verantwortlich. Die operative Marge nahm zu konstanten Wechselkursen um 20 Basispunkte auf 14,6% zu. Eine Straffung des globalen Netzwerks soll nun die Aufwandseite entlasten, sie wird aber zunächst 75 Mio. Fr. kosten. Der verhaltene Semesterausweis setzte den Aktien zu. Sie verloren zeitweise über 4%.

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