Unternehmen / Konsum

SGS-CEO: «Wir spüren viel Momentum»

Frankie Ng, CEO von SGS, äussert sich zu den Gründen für die jüngsten Anpassungen der Ziele und zu den Wachstumsaussichten des Warenprüfkonzerns.

Ein zu optimistisches Timing bezüglich der Erholung wichtiger Wirtschaftssektoren und das Gewicht auf Qualität gegenüber Quantität seien die wesentlichen Gründe gewesen, dass SGS das Margen- und das Akquisitionsziel habe anpassen müssen. Das sagt CEO Frankie Ng am Rande des Investorentages im Interview mit «Finanz und Wirtschaft». Als Herausforderungen für den Warentest-, Inspektions- und Zertifizierungskonzern bezeichnet er die Digitalisierung und die Qualifizierung der Mitarbeiter.

Herr Ng, SGS hat zwei der Ziele des strategischen Plans 2016 bis 2020 angepasst. Die wichtigste Änderung betrifft die bereinigte operative Marge. Warum ist ein Wert von mehr als 18% nicht mehr realistisch?
Es handelt sich um eine Frage der Zeit. Wir streben immer noch eine Marge von mindestens 18% an. Aber angesichts der herrschenden Marktbedingungen und der Änderungen, die wir in unserem Portfolio in den vergangenen drei Jahren gemacht haben, ist es besser, davon auszugehen, dass die 18%-Marge erst nach 2020 erreicht wird. Wir haben deshalb jetzt für 2020 ein realistischeres Ziel von über 17% gesetzt.

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