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SGS lanciert Aktienrückkaufprogramm über 200 Mio. Fr.

Der Warenprüf- und Inspektionskonzern könnte bis zu 1% seiner Aktien erwerben. Das Programm vom Vorjahr hatte er allerdings nicht genutzt.

(AWP) SGS (SGSN 2516 -1.26%) will im laufenden Jahr eigene Aktien zurückkaufen. Vom 17. Februar an bis zum Ende des Jahres planen die Genfer den Rückkauf eigener Aktien im Umfang von maximal 200 Mio. Fr. Die Aktien werden auf einer zweiten Handelslinie an der SIX Swiss Exchange zum Zweck einer Kapitalherabsetzung erworben.

Basierend auf dem Schlusskurs vom gestrigen Donnerstag von 2’639 Fr. würde der Warenprüf- und Inspektionskonzern insgesamt rund 76’000 Titel oder rund 1% des gesamten Aktienkapitals zurückkaufen, schreibt die Gruppe in der Mitteilung vom Freitag weiter. In welchem Tempo das geschieht, hänge von den Marktbedingungen und den strategischen Möglichkeiten für SGS ab, heisst es weiter.

Aktuell hält SGS 82’935 eigene Namenaktien oder 1,09% des Aktienkapitals.

Im vergangenen Jahr hatte der Konzern ebenfalls einen Aktienrückkauf angekündigt, dann aber keine Papiere zurückgekauft. Das Programm wurde damals im Wert von 250 Mio. Fr. aufgegleist. Nach Abschluss dieses Programms sagte ein Sprecher der Gruppe zur Nachrichtenagentur AWP: SGS sehe jedes Jahr ein Aktienrückkaufprogramm vor, es sei dabei aber nicht unüblich, dass es nicht benutzt werde.

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