Unternehmen / Gesundheit

SHL in den Fängen der Chinesen

Chinesische Investoren halten heimlich die Mehrheit am Telemedizinanbieter. Ein Fall für die Übernahmekommission.

So einfach lässt sich die Schweizer Übernahmekommission nicht hinters Licht führen. Kommt der Verdacht auf, Investoren könnten abgestimmt handeln und heimlich ein bedeutendes Paket eines Unternehmens halten, wird sie aktiv. Denn für alle an der SIX kotierten Gesellschaften gilt: Hält eine Aktionärsgruppe mehr als 33,33%, muss sie ein Pflichtangebot zur Übernahme aller Aktien vorlegen. Wer sich nicht daran hält, dem drohen 10 Mio. Fr. Strafe. Das gilt ­natürlich auch, wenn die Investoren aus China kommen und Geschäftsbeziehungen und Absichten aus der Ferne nicht ­immer leicht zu durchschauen sind.

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