Unternehmen / Gesundheit

SHL Telemedicine muss den Tatbeweis liefern

Analyse | Das israelische Medizintechnikunternehmen wächst vorerst nur im Umsatz. Der Aufbau des US-Marktes kostet.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren hat SHL Telemedicine für 2021 einen bedeutenden Umsatzzuwachs ausgewiesen. Ein Grossteil des Fortschritts ist allerdings der Erstkonsolidierung des Telemedizindienstleisters Mediton im Schlussquartal zu verdanken. Mit der Übernahme hat SHL die Position im Heimmarkt erheblich gestärkt.

Vor allem dank des Beitrags von Mediton für drei Monate sind die SHL-Einnahmen in Israel vergangenen Jahr 30% auf 31,2 Mio. $ gestiegen. Der Heimmarkt ist zudem mit einem Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda von 10 Mio. $ hoch profitabel.

Das lässt sich von den Aktivitäten ausserhalb Israels nicht sagen. In Deutschland nahm der Umsatz 5% auf knapp 18 Mio. $ zu. Das Potenzial ist etwa zehnmal grösser als in Israel, doch fällt es SHL schwer, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

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