Unternehmen / Gesundheit

Short Sellers im Verdacht wegen Baisse in Biotechs

Bedeutende Anteile der Aktien von Basilea und Idorsia sind ausgeliehen. Santhera weisen eigentümliche Handelsmuster auf.

Schweizer Biotech-Aktien sind für Leerverkäufer ein einträgliches Investment. Seit längerem weisen die Kurse der meisten Gesellschaften abwärts, oft ausgelöst durch Misserfolge in der Medikamentenentwicklung.

Für einen langjährigen Beobachter, der nicht genannt sein will, stellt sich zumindest bei Santhera aber die Frage, ob Short Sellers (vgl. Box) die Kurse nicht bewusst und illegal drücken. Er glaubt, verdächtige Handelsmuster ausgemacht zu haben.

Suspekte Handelsmuster

Wiederholt seien nach der Schlussauktion am Ende eines Börsentages grosse Verkaufspositionen von jeweils 100’000 Aktien ins Orderbuch gestellt worden. Am 20. Oktober waren es gar 110’000 Aktien. An dem Tag waren weniger als 140’000 Titel über die Theke gegangen zu Kursen um oder unter 1.30 Fr. Der grosse Verkaufsauftrag wurde wie die an anderen Tagen registrierten kurz vor Handelseröffnung am nächsten Morgen wieder gelöscht.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Benjamin Suppiger Suppiger 02.12.2021 - 17:59

Suspekte Handelsmuster!
Dies habe ich schon des Öfteren festgestellt.
ich vermute man will sich nicht gegenseitig auf die Füsse treten.