Unternehmen / Gesundheit

Short Sellers lassen von Meyer Burger ab

Der Druck auf die Aktien des Solartechnikers lässt nach. Bei Zur Rose und Biotech-Titeln wetten Leerverkäufer weiter auf fallende Kurse.

Die Aktien von zur Rose haben bei Short Sellers auch im November Konjunktur. Mehr als ein Viertel aller Titel oder rund ein Zehntel mehr als im Vormonat ist ausgeliehen. Schon in der Vorperiode gehörten die Valoren der Online-Versandapotheke zu den beliebtesten Short-Positionen am Schweizer Aktienmarkt. Short Sellers oder Leerverkäufer setzen mit ausgeliehenen Aktien aus Spekulations- oder Absicherungsgründen auf sinkende Kurse. Zu einem festgelegten Termin müssen sie die Papiere dann zum Marktpreis zurückkaufen.

An Zur Rose scheiden sich die Geister. Während des Pandemiejahres gehörten sie zu den Gewinnern, doch nach dem Allzeithoch im Februar ist die Zuversicht gewichen. Erst kürzlich wurde die Wachstumsprognose gekürzt und ein neuer Konzernchef vorgestellt. Die Aktien bleiben volatil, was im Sinne von Leerverkäufern ist. Bei ihnen weiterhin beliebt sind auch die Biotech-Titel Basilea und Santhera. Besonders bei Letzteren haben die Short-Positionen seit Mitte Oktober deutlich zugelegt. Das Unternehmen konnte sich zwar kürzlich refinanzieren. Es bestünden aber weiterhin «erhebliche Unsicherheiten», ob der Betrieb bis Mitte 2022 aufrechterhalten werden könne.

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