Unternehmen / Gesundheit

Siegfried stolpert über ein Rekordergebnis

Analyse | Die Erwartungen waren sehr hoch, der Pharmazulieferer war aber zu optimistisch mit der Optimierung seines Produktionsnetzwerks.

Siegfried hat 2018 ein Rekordergebnis erzielt und dennoch enttäuscht. Daran hat die Unternehmensführung unter dem Ende Jahr abgetretenen CEO Rudolf Hanko ihren Anteil. Mit der Präsentation der beeindruckenden Halbjahreszahlen wurde die Umsatzprognose angehoben. Statt im mittleren sollte das Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegen. Nun musste Siegfried am Donnerstag in Zürich für 2018 ein Wachstum von 5,8% ausweisen (in Lokalwährungen waren es 4,4%) – und lag damit am unteren Ende der eigenen Prognose.

Auch die Analystenprognosen wurden auf fast allen Ebenen verfehlt. Siegfried meldete einen Umsatz von 794,3 Mio. Fr., die AWP-Konsensschätzung lag bei 804,2 Mio. Fr. Der Ebitda beträgt 125,9 Mio. Fr., ein Plus von 13% gegenüber dem Vorjahr. Die Analysten hatten 135,3 Mio. Fr. erwartet. Der Gewinn ist eindrückliche 38% auf 56,3 Mio. Fr. geklettert, es wurde mit 61,9 Mio. Fr. gerechnet. Einige Analysten hatten im Vorfeld ihre Schätzungen angepasst und trafen mit ihren Schätzungen ziemlich genau ins Schwarze.

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