Unternehmen / Gesundheit

Siegfried plant Kapitalerhöhung

Der Pharmazulieferer will seine Kapitalstruktur ändern, dafür aber keine neuen Aktien ausgeben. Er verweist auf Akquisitions- oder Investitionschancen.

(AWP) Der Pharmazulieferer Siegfried (SFZN 451 -1.1%) will an der Generalversammlung vom 17. April seine Kapitalstruktur anpassen. So werde eine ordentliche Kapitalerhöhung durch Erhöhung des Aktiennennwerts auf 27,00 Fr. und ohne Ausgabe neuer Aktien vorgeschlagen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Da die Liberierung der Nennwerterhöhung aus der Kapitaleinlagereserve erfolge, müssten die Aktionäre keine Einlagen oder andere Leistungen erbringen.

Zudem beantragt der Verwaltungsrat laut der Mitteilung, bedingtes Kapital und genehmigtes Kapital von je total 215’000 Aktien zu schaffen. Das bedingte Kapital diene der Ausgabe von Aktien unter den Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen. Das genehmigte Kapital erlaube es der Gesellschaft, künftige Akquisitions- oder Investitionschancen flexibel und rasch wahrzunehmen oder Kapitalerhöhungen zur Optimierung der Aktionärsstruktur durchzuführen.

Schon bekannt war, dass der ehemalige Konzernchef Rudolf Hanko in den Verwaltungsrat gewählt werden soll. Alle derzeitigen Mitglieder kandidieren erneut.

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