Unternehmen / Gesundheit

Siegfried muss im zweiten Halbjahr Gas geben

Analyse | Der Gewinn des Pharmaauftragsfertigers ist zum Jahresauftakt eingebrochen. Das Geschäft soll nun aber deutlich anziehen.

Die Coronakrise hat Siegfried mehr als erwartet zurückgebunden. Zwar stellt auch sie Wirkstoffe her, die während der Pandemie häufiger nachgefragt werden. Für einige habe die Nachfrage gar über der Kapazität des Unternehmens gelegen, sagte CEO Wolfgang Wienand an der Präsentation des Halbjahresergebnisses am Donnerstag.

Produkte, die für Behandlungen eingesetzt werden, die während des Lockdowns zurückgestellt wurden, haben jedoch weniger Verkäufe ausgelöst. In Lokalwährungen hat der Umsatz im Vergleich mit der Vorjahresperiode dennoch 2,2% zugelegt. Wegen des starken Frankens wies der Pharmaauftragsfertiger in der Berichtswährung aber ein Minus von 1,5% auf 388 Mio. Fr. aus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?