Unternehmen / Gesundheit

Siegfried kauft sich in die oberste Liga

In Spanien wird der Pharmazulieferer künftig an zwei Standorten von Novartis produzieren. Damit erreicht er in diesem Bereich wohl die kritische Grösse.

Am Dienstag sind die Siegfried-Aktien auf Allzeithoch geklettert. Der Auftragsfertiger für die Pharmabranche ist nunmehr 2,5 Mrd. Fr. wert. Am Morgen hatte er einen «ausserordentlichen Meilenstein» bekannt gegeben, wie es CEO Wolfgang Wienand an einer Telefonkonferenz nannte. Voraussichtlich per Ende Jahr übernimmt Siegfried von Novartis zwei Fabriken in Spanien mit einem Umsatz von schätzungsweise 150 Mio. Fr.

Auf der Pirsch war das Unternehmen bereits seit längerer Zeit. Mit dem Unterschreiben des Vertrags am Montag erreicht es mehrere Ziele auf einen Schlag. Der Umsatz wird 2021 auf über 1 Mrd. Fr. steigen, mehr als doppelt so viel wie im Geschäftsjahr 2015 und ein Fünftel mehr als 2019. Damit katapultiert sich Siegfried in die erste Liga der Contract Development and Manufacturing Organisations (CDMO) – der Pharmazulieferer. Nur fünf CDMO erwirtschaften mehr als 1 Mrd. Fr. Umsatz, unter ihnen Lonza. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.