Unternehmen / Ausland

Siemens treibt Abspaltung voran

Siemens will im Rahmen des Börsengangs ihrer Energietechniktochter zunächst 35% behalten. Die Beteilungsquote soll dann in einem nächsten Schritt «deutlich» schmelzen.

(Reuters) Die Aufspaltung von Siemens nimmt konkrete Formen an. Der Münchner Technologie-Konzern will sich nach dem Börsengang von Siemens Energy Ende September rasch aus dem renditeschwachen Kraftwerks- und Energietechnik-Geschäft weiter zurückziehen. Beim Börsengang wird die Siemens AG noch mit 35,1% beteiligt sein, die Beteiligung dann aber binnen 12 bis 18 Monaten «weiter deutlich reduzieren», wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Spaltungsbericht hervorgeht. Der mehr als 280 Seiten umfassende «Scheidungsvertrag» ist die Grundlage für die Aktionäre, um auf einer ausserordentlichen Hauptversammlung am 9. Juli über die Aufspaltung abstimmen zu können.

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