Unternehmen / Technologie 15:58 - 12.12.2016

Siemens trimmt sich für die digitale Zukunft

Der Traditionskonzern setzt auf die Digitalisierung, die sich über alle Geschäftsfelder legen soll. Dazu verordnet das Management einen Sparkurs.
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Aktie
Wertpapier , das einen Anteil am Kapital einer Aktiengesellschaft verkörpert. Es sichert dem Eigentümer Mitgliedschaftsrechte (Stimm- und Wahlrecht an der Generalversammlung) und Vermögensrechte (Recht auf Anteil am Gewinn, Beteiligungsquote bei Kapitalerhöhungen oder am Liquidationsergebnis) zu.
Beteiligung
Langfristige, kapitalmässige Interessennahme an anderen Unternehmen, bei der die wirtschaftliche Einflussnahme oder ähnliche Zielsetzungen im Vordergrund stehen. Die Beteiligungen werden höchstens zum Einstandspreis bewertet.
Börse
Regelmässig stattfindender, nach feststehenden Usanzen organisierter Markt. Je nach den gehandelten Gütern spricht man z. B. von Wertpapier-, Effekten-, Devisen-, Warenbörsen oder Börsen für derivative Instrumente (Terminbörsen ).
CEO
Angelsächsische Kürzel für Unternehmenschef (Chief Executive Officer), Leiter der Finanzabteilung (Chief Financial Officer), Leiter Anlagestrategie (Chief Investment Officer) sowie Leiter operatives Geschäft (Chief Operating Officer), die gemeinsam die Geschäftsleitung bilden.
Kurs
Börsen- oder Marktpreis von Wertpapieren , Devisen , Münzen oder Waren. Der Kurs schwankt je nach Angebot und Nachfrage.
Kurs-Gewinn-Verhältnis
Aktienkurs im Verhältnis zum erwirtschafteten oder erwarteten Gewinn pro dividendenberechtigte Aktie . Die Kennzahl zur Aktienbewertung gibt an, wie viel Mal der Gewinn pro Aktie im Aktienkurs enthalten ist. Anhand des KGV können verschiedene Titel innerhalb einer Branche verglichen werden.
Widerstand
Instrument der technischen Analyse . Kurs, der aus charttechnischen Überlegungen schwer zu überschreiten ist.

Die bayerische Gämmerler baut Maschinen für die Druckindustrie – und eignet sich nur bedingt als digitaler Vorreiter. Doch genau das ist der Mittelständler geworden, sagt Geschäftsführer Jörg Westphal. Sein Unternehmen rüstet Produkte nun komplett mit Automatisierungs- und Antriebssystemen von Siemens aus.

Der Clou: Sensoren an den Gämmerler-Maschinen informieren rund um die Uhr über den Zustand von Kreuzleger, Rechen oder Ausstosser – und warnen vor einem Ausfall. «Meine Kunden sind nicht an neuen Maschinen interessiert, sondern an deren Funktionstüchtigkeit – und das kann ich jetzt anbieten», erklärt Westphal. Das sei ganz schön «sexy» von Siemens, schwärmt er. Eine Wertung, die in der Historie des Konzerns zuletzt nicht mehr allzu oft zu hören war. Aber in der digitalen Zukunft der Münchner wieder häufiger vorkommen soll.

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