Unternehmen / Ausland

Siemens trimmt sich für die digitale Zukunft

Der Traditionskonzern setzt auf die Digitalisierung, die sich über alle Geschäftsfelder legen soll. Dazu verordnet das Management einen Sparkurs.

Die bayerische Gämmerler baut Maschinen für die Druckindustrie – und eignet sich nur bedingt als digitaler Vorreiter. Doch genau das ist der Mittelständler geworden, sagt Geschäftsführer Jörg Westphal. Sein Unternehmen rüstet Produkte nun komplett mit Automatisierungs- und Antriebssystemen von Siemens aus.

Der Clou: Sensoren an den Gämmerler-Maschinen informieren rund um die Uhr über den Zustand von Kreuzleger, Rechen oder Ausstosser – und warnen vor einem Ausfall. «Meine Kunden sind nicht an neuen Maschinen interessiert, sondern an deren Funktionstüchtigkeit – und das kann ich jetzt anbieten», erklärt Westphal. Das sei ganz schön «sexy» von Siemens, schwärmt er. Eine Wertung, die in der Historie des Konzerns zuletzt nicht mehr allzu oft zu hören war. Aber in der digitalen Zukunft der Münchner wieder häufiger vorkommen soll.

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