Das Unternehmen hat eine lange und wechselvolle Geschichte, die 1853 begann. Immer wieder stellte sich SIG erfolgreich auf ganz neue Produktwelten um. Bekannt sind beispielsweise die Eisenbahnwaggons, aber auch die Waffen aus den Werkhallen am Rheinfall. Seit dem Jahr 2000 ist die Produkt­palette wieder eine andere.

Seitdem sind Kartonverpackungen und die dafür nötigen Abfüllmaschinen das Hauptgeschäft. Das kopiert ein Geschäftsmodell, das sich auch bei Computerdruckern oder Einwegrasierern findet: Ein vergleichsweise günstiges Basisgerät schafft den Absatz­kanal für die eigentlichen und margenstarken Verbrauchsprodukte.

Kartons statt Waffen

Die Neuausrichtung von SIG Combibloc war jedenfalls sehr erfolgreich. Die grundlegenden Wachstumstreiber in den bearbeiteten Märkten sind die Bevölkerungszunahme, der steigende Konsum pro Kopf und neue Konsumgewohnheiten. SIG Combibloc ist die Nummer zwei hinter dem etwa fünfmal grösseren Privatunternehmen TetraPak und selbst doppelt so gross wie die Nummer drei, Elopak.

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