Unternehmen / Industrie

Sika gibt Geschäft in den USA ab

Der Bauchemiekonzern bietet einen Teil der Betonzusatzstoffe von MBCC zum Verkauf, um das Kartellverfahren zu beschleunigen.

Der Bauchemiekonzern Sika will einen Teil sein Geschäft mit Betonzusatzstoffen in Nordamerika verkaufen. Sika-Sprecher Dominik Slappnig bestätigt gegenüber «Finanz und Wirtschaft» die Verkaufsabsicht, die die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag publik gemacht hatte. Der Verkauf stehe in Zusammenhang mit der Übernahme von MBCC, der ehemaligen Bauchemiesparte von BASF, die Sika im November vergangenen Jahres angekündigt hatte und die in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres abgeschlossen werden soll.

Bei dem in einem Bieterverfahren angebotenen Geschäft handelt es sich gemäss Slappnig um die Aktivitäten von MBCC in den USA und in Kanada. Ein reguläres Prüfungsverfahren der amerikanischen Kartellbehörde könne bis zu drei Jahre dauern, was für den bevorstehenden Integrationsprozess deutlich zu lang sei.

Kooperation mit den Behörden

«Um das Verfahren zu beschleunigen, haben wir uns daher aus kommerziellen Gründen für eine enge Kooperation mit den Behörden entschieden und proaktiv die Desinvestition des Betonzusatzmittelgeschäftes von MBCC in den USA und in Kanada angeboten», sagte der Sprecher. Das übrige Geschäft von MBCC sei davon unberührt.

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