Unternehmen / Industrie

Fronten um Sika bleiben verhärtet

Der Verwaltungsrat geht gleich vor wie in den vergangenen Jahren. Er setzt das Stimmrecht der Sika-Erben auf 5% zurück.

Vor fast dreieinhalb Jahren machten die Familie Burkard, Mehrheitsaktionärin von Sika, sowie die französische Saint-Gobain (SGO) die Verkaufsabsicht der Familie publik. Der Kaufvertrag zwischen der Familie und SGO wurde im Geheimen ausgearbeitet, Verwaltungsrat (VR)und Management wurden überrumpelt. Am Dienstag, an der 50. Generalversammlung (GV) der Sika, schwelte der Konflikt weiter.

Der VR hatte von seinem statutarischen Recht Gebrauch gemacht und die Stimmen der Familie, die in der Schenker-Winkler Holding (SWH) gebündelt sind, der Vinkulierung unterstellt und den Vollzug des Verkaufs damit blockiert. Dieses Vorgehen wurde vor Gericht angefochten. Das erstinstanzliche Urteil, das Ende Oktober 2016 ergangen ist, schützte das Vorgehen des VR. Das Urteil des Zuger Obergerichts liegt noch nicht vor, wird aber demnächst erwartet.

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