Unternehmen / Industrie

Sika hält an Mittelfristzielen fest

Der Bauchemiekonzern präsentiert an einer Veranstaltung für Investoren ein System für Betonrecycling. Zudem bekräftigt er seine Finanzziele.

(AWP) Sika will dazu beitragen, die Bauwirtschaft zu dekarbonisieren. Das vom Bauzulieferer entwickelte System für Betonrecycling etwa habe das Potenzial, einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu leisten.

Das Firmeneigene «reCO2ver»-Konzept zur Wiederverwertung von Altbeton könne als Durchbruch im Betonrecycling angesehen werden, erklärte der Bauzulieferer am Donnerstag im Vorfeld eines Investorentages. Das Verfahren werde am Capital Markets Day auf einer Pilotanlage in Zürich demonstriert.

In seiner Präsentation werde ferner Konzernchef Thomas Hasler die strategischen Ziele 2023 bestätigen. Bis zum genannten Jahr will Sika jährlich um 6 bis 8% in Lokalwährungen wachsen. Die Ebit-Marge solle ab 2021 im Bereich von 15 bis 18% liegen. Zudem will das Unternehmen bis 2023 den CO2-Ausstoss pro verkaufter Tonne 12% senken.

Die Ziele für das laufende Jahr wurden ebenfalls bekräftigt. Sika rechne mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 13 bis 17%. Der Betriebsgewinn Ebit soll 2021 überproportional zum Umsatz und die Marge erstmals auf 15% steigen. Und das trotz einer anspruchsvollen Rohstoffpreisentwicklung und Engpässen in den Lieferketten.

Die komplette Historie zu Sika finden Sie hier. »