Unternehmen / Industrie

Sika setzt sich ehrgeizige Ziele

Analyse | Der Bauzulieferer will die operative Marge in den kommenden Jahren markant steigern. Die Integration von Parex ist auf Kurs.

Paul Schuler ist gut gelaunt, sehr gut sogar – er hat auch allen Grund dazu. Der CEO von Sika hatte am diesjährigen Investorentag nur Positives über das Unternehmen zu berichten. Obwohl er zum dritten Quartal noch keine Aussage machen konnte, darf davon ausgegangen werden, dass Sika den Rekordkurs des ersten Semesters halten konnte. Zudem verläuft die Integration des im Frühjahr erworbenen Mörtelherstellers Parex offenbar prächtig. Entsprechend hat der Verwaltungsrat die zur Überarbeitung anstehenden strategischen Eckwerte nach oben revidiert.

Gemäss der Strategie 2023 soll der Umsatz, wie bisher, pro Jahr zwischen 6 und 8% wachsen. Die Ebit-Marge allerdings soll bis 2023 ein Zielband von 15 bis 18% erreichen, bisher waren es 14 bis 16%. Im ersten Semester stellte sich dieser Wert auf 12,9%. Gemäss Finanzchef Adrian Widmer wird das Zielband im laufenden und im kommenden Jahr noch nicht erreicht. 2021 soll es dann allerdings so weit sein.

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