Unternehmen / Industrie

Sika: An der Generalversammlung droht erneut Streit

Der Verwaltungsrat des Bauchemieherstellers lehnt die Anträge der Erbenfamilie Burkard ab.

(AWP) Auch die nächste Generalversammlung des Sika-Konzerns am 17. April wird umstritten ausfallen – wie bereits die letzten drei Veranstaltungen. Der Verwaltungsrat des Bauchemie-Herstellers lehnt die früher eingereichten Anträge der Erbenfamilie Burkard am Dienstagabend ab.

Die SWH-Holding der Besitzerfamilie, die ihre Stimmrechtsmehrheit an den französischen Saint-Gobain verkaufen will, hatte eine Sonderprüfung zur Verwaltungsrätin Monika Ribar verlangt. Untersucht werden sollten Fragen zum Verwaltungsratsmandat der SBB-Präsidentin bei der «Capoinvest» im Verhältnis zu ihrem Sika-Mandat.

Ferner hatte die Familie Burkard – wie jedes Jahr – die Neuwahl von Jacques Bischoff in den Verwaltungsrat beantragt, was Sika erneut ablehnt. Bischoff sollte nach dem Willen der SWH auch gleich das Präsidium des Verwaltungsrats übernehmen. Mit einer Vinkulierung der SWH-Stimmrechte hatte der Sika-Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren nicht willkommene SWH-Anträge stets abschmettern können.

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