Märkte / Derivate

Sinn und Unsinn von währungsgesicherten ETF

Durch die Währungsabsicherung sinkt das Gesamtrisiko. Die Rendite aber kann darunter leiden.

Der Franken ist eine äusserst harte Währung. Daran ändert auch die jüngste Erholung des Euro-Franken-Kurses auf 1.20 Fr./€ nichts. Seit der Einführung des Euros als Buchgeld 1999 hat sich der Franken gegenüber der Gemeinschaftswährung mehr als 30% aufgewertet. Auch gegenüber dem Dollar ist der Franken heute deutlich mehr Wert als vor vierzig Jahren, als der Greenback noch zu über 2 Franken gehandelt wurde.

Das Phänomen des starken Frankens ist für hiesige Anleger von grosser Bedeutung. Denn es schmälert den Ertrag auf ausländische Investments. Wer vor zehn Jahren einen breiten Index von US-Aktien gekauft hat, erzielte ohne Dividenden eine jährliche Rendite von rund 6%. In Dollar aber betrug der Gewinn 6,7%. Daraus ergibt sich wegen der Frankenaufwertung über zehn Jahre ein Renditeunterschied von 10 Prozentpunkten. Bei Anleihen, wo der Ertrag in der Regel kleiner ist, können Währungsschwankungen schnell die gesamte Performance vernichten.

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