Unternehmen / Finanz

SIX-Chef Dijsselhof: «Wir sind äquivalent»

Der neue CEO des Börsenbetreibers SIX, Jos Dijsselhof, will die Börse nicht in die EU verlagern. Und er sieht eine Möglichkeit, künftig Initial Coin Offerings anzubieten.

Valentin Ade und Clifford Padevit

Seit Januar ist der 52-jährige Niederländer Jos Dijsselhof CEO der SIX. Unmittelbar vor seinem Amtsantritt hat der Anbieter von Infrastruktur für Banken in der Schweiz mit rund 4000 Mitarbeitern eine umfassende Reorganisation und Neuausrichtung beschlossen. Das Programm SIX2020 sieht unter anderem die Verschmelzung des Börsenhandels und der Abwicklung vor.

Herr Dijsselhof, wie vergleicht sich SIX mit Euronext, wo Sie zwischendurch als CEO tätig waren?
Es gibt Unterschiede. Euronext ist kotiert, das verändert die Dynamik punkto Investitionen und Finanzziele. Das ist etwas ganz anderes, als wenn die Besitzer auch gleichzeitig Kunden sind. Oft ist der Horizont kürzer als hier, also weniger strategisch und mehr getrieben von Aktionärswert.

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