Unternehmen / Finanz

SIX wittert Geschäft in der Regulierung

Die Börsenbetreiberin will Banken bei der Umsetzung der neuen EU-Anlegerschutzvorschriften unterstützen. Dafür hat sie in den letzten Jahren Millionen investiert.

(AWP) Auch nach der Absage an eine «Superbank» für Verwaltungs- und Abwicklungsaufgaben will die Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX den hiesigen Finanzinstituten bei der Umsetzung von neuen Vorschriften helfen. Sie bietet den Banken eine Infrastrukturlösung für die neuen Anlegerschutzregeln an.

So treten in der EU ab nächstem Jahr die neuen Richtlinien Mifid II und PRIIP in Kraft, die den Anlegerschutz massiv ausbauen. «Es ist ein Trugschluss, dass diese Vorschriften die Schweizer Banken nicht betreffen», sagte Robert Jeanbart, Leiter der SIX-Division Finanzinformationen, am Dienstag vor den Medien in Zürich.

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