Unternehmen / Schweiz

Asmallworld hat erneut Ärger mit den Börsenaufsehern

Das soziale Netzwerk für Reiche steht im Visier der SIX. Hauptaktionär Patrick Liotard-Vogt will das Mini-Unternehmen an der Börse halten.

Für die Kleinsten der Kleinen ist das Leben an der Börse besonders schwer. So haben die Regulatoren der Börsenbetreiberin SIX im Verlauf der Woche bekanntgegeben, eine Untersuchung gegen Asmallworld (ASW) einzuleiten. Gemäss SIX besteht der Verdacht, dass die Online- und Reiseplattform für Gutbetuchte «nicht gegen meldepflichtige Personen vorgegangen ist, die Pflichtverletzungen begangen haben».

Weiter verdächtigt die SIX die Zürcher Kleinfirma (Börsenwert: 30 Mio. Fr., knapp 9 Mio. Fr. Umsatz), «nicht alle Vorkehrungen getroffen zu haben, um die mangelhafte Offenlegung von Management-Transaktionen zu verhindern». ASW bestätigt, dass es sich bei der fraglichen Pflichtverletzung um eine Kauftransaktion handelt, die der Haupteigentümer von ASW, Patrick Liotard-Vogt, im Dezember 2018 durchgeführt hat.

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