Unternehmen / Finanz

SIX-Präsident: «Nationale Interessen sind zentral»

Romeo Lacher, neuer Verwaltungsratspräsident von SIX, über die Fusionspläne von Deutscher und Londoner Börse und die Lehren für den hiesigen Handelsplatz.

Seit Anfang des Jahres ist Romeo Lacher Präsident des Verwaltungsrats  der SIX Group. Im Interview mit «Finanz und Wirtschaft» spricht er über das mögliche Scheitern der Fusion zwischen Deutscher (DB) und Londoner Börse (LSE), den stockenden Anerkennungsprozess für den Schweizer Handelsplatz in der EU und über mögliche Teilbörsengänge einzelner SIX-Geschäftsbereiche.

Herr Lacher, was bedeutet es für Europas Börsenlandschaft, sollte die Elefantenhochzeit von DB und LSE scheitern?
Für mich ist die wesentliche Erkenntnis aus den Debatten rund um die mögliche Fusion, dass beim Thema Börsen und Nachhandelsgeschäft, also Post Trading, nationale Interessen oder auch Interessen von Wirtschaftsräumen nach wie vor eine zentrale Rolle spielen. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.