Unternehmen / Schweiz

SIX zieht positives Fazit

Der Handel an der Schweizer Börse brummt auch ohne EU-Anerkennung. Das zeigt erstmals eine Auswertung der Börsenbetreiberin.

Viereinhalb Monate ist es her, seit die Europäische Union die Anerkennung der Schweizer Börse gekappt hat. Für das drohende Ende der sogenannten Börsenäquivalenz wurden im Vorfeld alle möglichen Szenarien gemalt. Eingetreten ist das wünschenswerteste: Die Handelsvolumen in der Schweiz haben zugenommen, die Titel sind liquider, die Handelsspannen sind kleiner geworden. Das zeigt erstmals eine Auswertung der Börsenbetreiberin SIX für die Monate Juli bis September, die «Finanz und Wirtschaft» vorliegt.

Dass die Handelsvolumen seit dem 1. Juli stark nach oben geschnellt sind, zeigte sich schon in den periodischen Auswertungen der SIX. So lag das Volumen von Juli bis September zwischen 38 und 51% höher als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres. Die positive Entwicklung ist dem Schachzug des Bundesrats zu verdanken, im Gegenzug zur Aberkennung der Schweier Börse durch die EU den Handel mit Schweizer Aktien in der EU zu verbieten. «Der Effekt hat sich bis heute fortgesetzt», sagt Julian Chan, Mediensprecher der SIX. Das hätten jüngst auch die Handelskennzahlen für den Monat Oktober belegt.

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