Beim Swiss Market Index häufen sich die Anzeichen, die eine erhöhte Nachfrage anzeigen. Doch das Potenzial ist vorerst begrenzt.

Die Stärkesignale für den SMI nehmen zu: Die Erholungen im Mai (grün) wurden im Vergleich zu den vorausgegangenen Abwärtsbewegungen (rot) immer schneller. Dies macht Hoffnung, dass der Markt die Tradingrange der Vorwochen durch einen Ausbruch über 9950 nach oben verlässt. Warum der Spielraum danach trotzdem limitiert ist, zeigt der Blick auf den mittelfristigen Chart.

Ob angesichts der weiter vorhandenen Unsicherheit im Markt ein nachhaltiger Sprung über das langfristige Durchschnitts-Preisband (violett) bei 10’200 realistisch ist, bleibt abzuwarten. Zumindest dürfte dieser Vorgang noch mehr Zeit in Anspruch nehmen, zumal auf gleicher Höhe auch ein markanter horizontaler Umkehrbereich als Orientierungspunkt für Gewinnmitnahmen dient. Zumindest jedoch ist ein Rücksetzer des SMI unter den Schwankungskorridor dieser Zeitebene (blau) bei 9200/9400 aktuell sehr unwahrscheinlich geworden.

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Eine Anlagestrategie, die auf hohe Seitwärtsrenditen zielt, bildet momentan nach wie vor die vernünftigste Option. Möglich wird dies beispielsweise durch Produkte wie den 3,2% Callable Kick-in Goal der UBS. Das Produkt bezieht sich auf vier Referenzindizes (SMI, Euro Stoxx 50, S&P 500, Nikkei 225), von denen jeder etwa 40 bis 50% nach unten schwanken darf, ohne dass der maximal mögliche Ertrag des Papiers von rund 12% gefährdet ist. Nur wenn einer dieser Märkte stärker einbricht, erhält der Anleger statt des Nominalwerts nur noch die anteilige Performance dieses Basiswerts ausgezahlt.

Nur besonders Mutige spekulieren auf einen Ausbruch nach oben. Dafür eignet sich beispielsweise ein 8x-Long-Faktorzertifikat (Valor 53181067), das einen Anstieg des SMI auf das Achtfache verstärkt – doch Vorsicht: Dieser Hebel wirkt auch nach unten.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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