Der Swiss Market Index klettert im Zuge seiner jüngsten Aufwärtswelle über eine wichtige technische Barriere – aber nur auffallend langsam. 

Der starke Aufwärtsimpuls des SMI von Anfang November wirkt immer noch nach. Zwar konnte der Markt damit auf den höchsten Stand seit Februar steigen und die markante technische Barriere im Bereich der 10’600er-Marke überwinden, doch halten konnte er sich darüber nicht. Dafür waren Gewinnmitnahmen für viele Marktteilnehmer offenbar zu verlockend. Allerdings steht dem auch eine entsprechend grosse Bereitschaft gegenüber, bereits zu leicht tieferen Kursen wieder verstärkt einzusteigen. In der Summe ergibt sich eine Stagnation auf hohem Niveau. Solange dabei die nächsten Stabilisierungszonen bei 10’300 und 10’000/10’100 nicht allzu deutlich unterboten werden, besteht kein Grund zur Sorge.

Mittelfristig ist der Markt relativ heiss gelaufen, was auch daran erkennbar wird, dass die Kurse sich am oberen Rand ihres hier kalkulierbaren Schwankungskorridors befinden (blau). Doch dieser steigt im Laufe der Zeit weiter und schafft damit neuen Bewegungsspielraum – ähnlich wie Anfang 2019, als der SMI ebenfalls nach einer V-förmigen Erholung und kurzer Pause nach oben ausgebrochen war (orange/grün).

Wer an eine weitere Aufwärtsbewegung glaubt, greift beispielsweise zum Valor 53181067. Das Papier profitiert von einem steigenden SMI und verstärkt Kursbewegungen um das Achtfache.

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