Der SMI (SMI 9059.36 0.7%) hat die bei rund 11’200 verlaufende Obergrenze des bis November 2019 zurückverfolgbaren Aufwärtstrendkanals (schwarz) erreicht. Da er an dieser Linie schon häufig nach unten gedreht hat, ist auch diesmal wieder mit leicht steigenden Gewinnmitnahmen zu rechnen. Doch das Rückschlagspotenzial ist vorerst nur gering, da schon um 10’800/10’900 am Monatsdurchschnittspreis (blau) und und an der Trendkanal-Untergrenze wieder eine erhöhte Kaufbereitschaft zu erwarten ist.

Die Kursbewegungen des vergangenen Jahres folgten einem Muster, aus dem sich auf der Oberseite erst an der 11’400er-Marke wieder ein Verkaufsniveau ableiten lässt. Bis dorthin reicht auch der Schwankungskorridor (blaue Fläche), in dem sich der SMI mittelfristig bewegt. Aus dieser Perspektive ist somit noch geringfügig mehr Luft nach oben, wobei Anleger auf dieser Zeitebene auch mit erweiterten Ausschlägen nach unten kalkulieren müssen, denn erst um 10’200 und 10’600 Punkten sind hier erste Stabilisierungspunkte erkennbar.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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