Freunde der Statistik können aufatmen: Mindestens bis zum Monatsende bleiben die Perspektiven für den SMI (SMI 9774.33 -4.22%) freundlich. In den vergangenen zwanzig Jahren beendete der Markt den November in 75% der Fälle im Plus. Allerdings sollten selbst Optimisten etwas vorsichtig agieren und keine zu hohen Erwartungen haben.

Zwar liegt das Durchschnittsergebnis mit +0,8% erwartungsgemäss im positiven Bereich. Zur Vorsicht mahnt aber die Tatsache, dass der durchschnittliche Verlust von –2,6% höher ausfällt als der korrespondierende Gewinn von knapp 2%. Besonders 2008 und 2010 kamen die Kurse spürbar unter Druck.

Anzeichen für einen stärkeren Abverkauf sind im Tageschart aber bisher noch nicht zu erkennen. Hier dürfte der Preisbereich um 10’100/10’150 einen Rollentausch hin zu einer Nachfragezone vollzogen haben und bei einer Korrektur stabilisierend wirken. Eine gesunde Atempause in diese Richtung ist nach der jüngsten Aufwärtsbewegung jederzeit möglich.

Neue Käufer strömen erst wieder in den Markt, wenn die Erfolgsaussichten auf der Oberseite attraktiver ausfallen. Das statistisch zu erwartende Maximalpotenzial kann aus dem Schwankungskorridor (grau) abgeleitet werden. Der obere Extrembereich des Kanals verläuft derzeit bei 10’350 bis 10’450 (grün).

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)