Der SMI (SMI 10615 -0.91%) hat das erste Kursziel (rot) auf der Unterseite bei 9850/9900 erreicht und dürfte hier kurz stagnieren, bevor eine Richtungsentscheidung auf dieser Zeitebene fällt. Gegen stärkere Verluste ohne Atempause spricht, dass der Markt nun am südlichen Rand seines Schwankungskorridors (graue Fläche) angekommen ist, was in der Vergangenheit regelmässig zu einer Gegenbewegung geführt hat. Sie muss jedoch nicht zwangsläufig zurück an das Ausgangsniveau bei 10’100 führen, sondern könnte auch schon am Monatsdurchschnittspreis (blau) um 10’000 stoppen. Dann rückt das nächste Ziel um 9600/9700 in den Fokus, das sich aus einer Fortführung der bisherigen Sinkgeschwindigkeit ableiten lässt.

Im mittelfristigen Chart ist die jüngste Konsolidierung noch unbedeutend, und auch eine anhaltende Schwäche dürfte spätestens am 200-Tage-Mittelwert (violett) um 9500 vorbei sein. Dort verlaufen auch die untere Begrenzungszone des entsprechenden Schwankungskorridors (blaue Fläche) sowie die südliche Limitierungsgerade des Aufwärtstrends (schwarz).