Denkbar knapp schaute der SMI (SMI 9319.42 -1.42%) zur Wochenmitte über die seit Jahresbeginn bestehende Bestmarke. Anschlusskäufe waren allerdings nicht zu beobachten, Investoren hielten sich im späten Geschäft zurück. Mit Blick auf den Chart gibt es auch gute Gründe, nicht zu viel Risiko einzugehen.

Der Index steht an der markttechnischen Verkaufszone bei 9200, die in den vergangenen Monaten bereits mehrfach Ausgangspunkt von Gewinnmitnahmen war. Zudem hat der SMI seinen überhitzten Zustand noch nicht ausreichend abgebaut und läuft im oberen Randbereich des blau eingezeichneten Schwankungskorridors. Erst mit Beginn der kommenden Woche verbessern sich die Erfolgsaussichten.

Um das Potenzial bei einem Ausbruch abschätzen zu können, zeigt der weiter zurückreichende Tageschart langfristige Ziele. Hier sollten sich Anleger nach dem Sprung über die 9200er-Region die technischen Barrieren um 9500/9550 vormerken (grün). Im ungünstigen Fall droht hingegen ein Test der 8500er-Region (rot). Für das negative Szenario liegen aktuell aber noch keine belastbaren Warnsignale vor.

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