Der Swiss Market Index hat sich wieder etwas verbilligt, doch die entscheidenden Preisschwellen dürften vorerst kaum unterschritten werden.

Die Kaufbereitschaft um 10’600 genügte zum dritten mal seit Jahresbeginn, um den SMI wieder aufzufangen (grüne Pfeile). Auch eine stärkere Schwäche dürfte durch Nachfrage in der Vorjahres-Tradingrange ab 10’300 Punkten kompensiert werden. Somit ist der Markt nach unten vorerst gut abgesichert. Doch auch die kleinen horizontalen Wendezonen auf der Oberseite sind nicht zu unterschätzen, sie blockieren bei 10’750 und bei 10’900 / 11’000 das weitere Vorankommen des Index, wodurch sich vorläufig eine Handelsspanne ausbilden könnte.

Die mittelfristige Vorhersage bleibt gleich: Auch im übergeordneten Chart ist die 10’600er-Marke ein wichtiger Bezugspunkt. Wird sie deutlicher unterschritten, reduziert sich die bisher auffällige Ähnlichkeit mit dem Verlauf von Anfang 2019 etwas (grüne Boxen). Dennoch bleibt der SMI aus dieser Perspektive klar positiv einzuschätzen, was sich erst bei einem Einbruch unter 10’000 / 10’100 ändern würde – dann wäre der langfristige Durchschnittskurs (violett) unterschritten, was in einem stabilen Aufwärtstrend eher nicht geschehen darf.

Trading-Idee: Anleger, die Long-Positionen nachkaufen oder erstmalig Bestände aufbauen, können durch die jüngste Konsolidierung bei Indexständen zwischen 10’300 und 10’600 noch einmal günstiger in Zertifikate wie beispielsweise die Valor 57946549 der UBS einsteigen. Das Papier verstärkt Kursbewegungen des SMI um das Vierfache und profitiert somit bei einer Wiederaufnahme der übergeordneten Aufwärtsbewegung überproportional. Stoppkurse zum Absichern dieser Positionen sollten knapp unter der 10’000er-Marke platziert werden. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?