Die Wahrscheinlichkeit eines Trendwechsels beim Swiss Market Index nimmt nach dem jüngsten Schwächeanfall erneut zu.

Der SMI bewegt sich zwar aktuell noch in einem steigenden Kurskorridor, doch der untere Rand dieses Kanals gerät zunehmend unter Druck und ist schon einmal durchbrochen worden. Dies muss nicht zwingend negative Folgen haben, denn gelegentlich bildete sich nach vergleichbaren Entwicklungen in der Vergangenheit nur ein neuer, flacherer Aufwärtstrend aus. Das Risiko, dass es aber zumindest zu einer Seitwärtsbewegung mit Untergrenze bei 9950/10’000 kommt, ist aber hoch.

Als oberer Grenzbereich einer Tradingrange war bis vor kurzem noch das Areal um 10’550 aktiv, doch zur Monatsmitte lieferte der Index mit dem Sprung über diese Hürde ein positives Signal. Auch eine Ausdehnung von Schwankungen bis an den nördlichen Rand des mittelfristigen Bewegungskorridors (blau) bei aktuell etwa 10’750 ist daher möglich.

Mehr sollten Anleger im ohnehin saisonal anfälligen Herbst nicht erwarten, und ein Test der Handelsspannen-Südseite ist auch das zunächst wahrscheinlichere Szenario. Trotz des auf den ersten Blick noch intakten Aufwärtstrends sollten Absicherungspositionen mit Short-Derivaten zum jetzigen Zeitpunkt keinesfalls ganz aufgegeben werden.

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