Bereits drei Mal hat der SMI im Juni einen Boden im Bereich der 8450er-Marke ausgebildet, was ein positives Zeichen ist. Doch ebenso oft hat er sich in den vergangenen zwei Wochen dem Areal um 8660/8700 genähert, ohne es überschreiten zu können. Nun befindet er sich wieder an der Obergrenze der aus diesen Marken resultierenden Tradingrange. Nach einer Denkpause der Marktteilnehmer ist ein weiterer Anstieg in Richtung 8740 und – im Idealfall – sogar 8850/8900 möglich, wenn auch aus heutiger Sicht noch eher unwahrscheinlich.

Auch sein Monatsdurchschnittskurs um 8730 dürfte den SMI bremsen (blau). An ihm dreht der Markt überdurchschnittlich häufig in die andere Richtung. Nachdem der Index zuletzt um bis zu 4,5% darunter gefallen war, ist eine Erholung zurück an diesen Mittelwert jetzt auch keine Überraschung. Nach vergleichbar extremen Einbrüchen auf der Südseite ging es jedoch im Anschluss selten weiter nach oben, in der Regel dreht der SMI spätestens in der näheren Umgebung seines Durchschnittspreises noch einmal nach unten ab. Anleger müssen daher weiter mit kurzfristig fallenden Kursen rechnen.

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