Der Swiss Market Index könnte diese Woche seine kurzfristige Tradingrange verlassen. Dennoch hat er zunächst nur wenig weiteres Potenzial.

Der SMI kratzt erneut am oberen Rand der seit April bestehenden Seitwärtsbewegung, und diesmal könnte die Nachfrage ausreichen, um diese Spanne zu durchbrechen. Erst wenn der Markt unter 9700 zurückfällt, wären Zweifel an der positiven Prognose angebracht. Dann hätte der kurzfristige Aufwärtstrend (grün) als Stabilisator versagt.

Als Kursbremse bleibt aber der schon häufig in dieser Hinsicht wirksame langfristige Durchschnittspreis (violett). Und auch die leichte Überhitzung des Index dürfte einen Sprung über die zusätzliche blockierende, horizontale Hürde um 10’200 erschweren. Für Gewinnmitnahmen gibt es kaum ein besseres Preisniveau.

Das Satellitenbild zeigt unabhängig vom Corona-Crash einen langfristigen Aufwärtstrend, an dessen Mittellinie (grau) sich der SMI nun wieder von unten annähert. Sie bildete 2010 nach der Finanzkrise zunächst eine Obergrenze für die erste Bärenmarktrally – ein Effekt, der sich diesmal wiederholen könnte.

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Risikofreudige Anleger wetten weiterhin auf einen Ausbruch nach oben und nutzen Rückschläge zum Positionsaufbau. Dafür eignet sich beispielsweise ein 8x-Long-Faktorzertifikat (Valor 53181067), das einen Anstieg des SMI auf das Achtfache verstärkt – doch Vorsicht: Dieser Hebel wirkt auch nach unten. Allerdings lassen sich damit auch kleinste Gewinne um ein Vielfaches hebeln und damit profitabel ausnutzen.

Eine Anlagestrategie, die auf hohe Seitwärtsrenditen zielt, ist die weniger riskante Alternative. Knapp 11% sind beispielsweise mit Produkten wie dem in den Vortagen vorgestellten 3,2% Callable Kick-in Goal der UBS möglich.

 

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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