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Der Swiss Market Index hat die Verkaufszone vom Oktober auch in diesem Monat nicht überwinden können. Was danach passierte, kommt bekannt vor.

Anleger durchleben mit dem SMI (SMI 9183.61 0.4%) derzeit ein Déjà-vu – und tatsächlich weist der aktuelle Verlauf des Marktes einige Parallelen zu der Situation vor einigen Wochen auf: Der Index stoppte seine kurzfristige Rally nach einem dynamischen Anlauf an den Bereich um 9300 und drehte dann mit genau dem gleichen Schwung nach unten ab. Der Unterschied ist, dass Marktteilnehmer diesmal nicht so lange für diese Kehrtwende benötigten wie noch im Oktober. Schon nach einer sehr kurzen Denkpause kippte der SMI wieder nach Süden ab und steuert nun den ersten stärkeren Nachfragebereich um 9050 an. Erst wenn sich auch dort keine Käufer finden, wird es kritisch.

Dahingegen würde sich die Ausgangslage wieder stabilisieren, wenn der SMI sich zurück über 9200/9215 erholen würde, dann ist kurzfristig ein erneuter Anlauf an die 9300er-Marke möglich. Doch schon um 9160 könnte es vorübergehend zu einer Stagnation kommen, hier zeigen sich gehäuft kleinere Wendepunkte im Chart der vergangenen Tage.

Der langfristige Ausblick bleibt davon unberührt, hier dominiert ein Aufwärtstrend (grün), dessen obere Grenze bei rund 9350 allerdings ein schnelles Vorankommen des Swiss Market Index bis an das Kursziel in Form der alten Rekorde um 9500/9550 bremst. Selbst eine Korrektur bis 8900 Punkte wäre aus dieser Perspektive noch unschädlich. Die jüngsten Verwerfungen bleiben damit in ihrer Auswirkung vorerst nur auf Sicht weniger Tage oder vielleicht Wochen wichtig.