Der Swiss Market Index verabschiedet sich von seinem kurzfristigen Gleichgewichtspreis nach unten. Die mittelfristige Prognose ist davon aber wenig betroffen.

Die in den Vorwochen stabilisierende Nachfrage bei 10’400/10’450 genügt inzwischen nicht mehr für eine weitere Bodenbildung des SMI auf diesem Niveau: Der SMI verlässt die enge Tradingrange im Bereich seiner mehrmonatigen Höchststände (rot) und richtet den Fokus nun auf die nächstfolgenden markttechnischen Haltezonen bei 10’300 und 10’000/10’100 Punkten. Stärkere Verluste sind aus heutiger Sicht noch sehr unwahrscheinlich.

Der mittelfristige Ausblick bleibt unverändert positiv, auch wenn der SMI ein weiteres Mal an der horizontalen Abverkaufszone um 10’600/10’650 gescheitert ist. Nach dem vorausgegangenen steilen Anstieg an diese Barriere wäre ein sofortiger Durchbruch des vor einigen Wochen noch stark überhitzten Marktes sehr überraschend gekommen. Die aktuelle Ausweitung der Konsolidierung steigert jedoch die Chancen für den nächsten Anlauf – zumindest solange sich Gewinnmitnahmen nicht bis deutlich unter die 10’000er-Marke erstrecken. Dort existieren aber mehrere stabilisierende Bezugspunkte für neue Kaufinteressenten, beispielsweise der langfristige Durchschnittspreis (violett), der nur in Panikphasen oder längeren Abwärtstrends nach unten durchbrochen wird. Ebenso hätte der SMI dort die Südgrenze seines statistisch wahrscheinlichen Schwankungskanals auf dieser Zeitebene erreicht (blau).

Um die laufende Korrektur zum verbilligten Kauf von Long-Positionen zu nutzen, eignet sich beispielsweise der Valor 51817391 der UBS (siehe Tabelle). Das Papier verstärkt Kursbewegungen des SMI um den Faktor vier, sodass auch schon kleinere Erholungen in eine attraktive Rendite umgewandelt werden können. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare