Der Swiss Market Index hat eine erste Stabilisierungszone durchbrochen und lotet nun seine Grenzen auf der Unterseite aus.

Die bislang bodenbildend wirkende Nachfrage an der 12’300er-Marke ist weggefallen, was den SMI schlagartig weiter bis an den unteren Rand seines kurzfristigen Schwankungsbandes (grau) bei rund 12’150 / 12’200 fallen liess. Dort kann es zwar zu einer ersten Atempause kommen, doch sobald der statistische Spielraum sich nach unten ausweitet, ist auch ein Rückfall an die nächstfolgende Gleichgewichtszone bei 11’950 / 12’000 mit einzukalkulieren.

Bessern wird sich die Vorhersage auf der untergeordneten Zeitebene dagegen erst, wenn Käufer auch oberhalb der jüngsten Umsatzspitzen bei 12’350 und 12’420 / 12’450 wieder zugreifen. Allerdings müssen Anleger dafür vermutlich etwas Geduld mitbringen.

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