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Aussergewöhnlich starke Gewinnmitnahmen trüben das zuvor positive markttechnische Gesamtbild des Swiss Market Index wieder leicht ein

Nach dem Ausbruch der Kurse über die zuvor monatelang unüberwindbare Preiszone um 9150 war die Prognose für den SMI (SMI 9212.6 -0.39%) zunächst sehr positiv. Doch Anschlusskäufe blieben aus, was zunächst nicht beunruhigend war. Auffällig ist jedoch nun der überdurchschnittlich deutliche Rückfall. Der Markt fiel dabei bis an den unteren Rand seines Prognose-Korridors (grau), der aus vergangenen Schwankungen berechnet wird und den maximalen kurzfristigen Kursspielraum relativ zuverlässig darstellt. Zumindest vor dem Wochenende ist das weitere Abwärtspotenzial aus statistischer Sicht also beschränkt.

Bei einem Erholungsversuch dürften sich nun erfahrungsgemäss vor allem ehemalige Unterstützungszonen wie die 8950er- und 9050er-Marke als Hürden erweisen. Erst wenn der Index auch darüber hinaus noch gekauft wird, sollte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen können. Solange es nicht soweit ist, sind vergangene Wendepunkte um 8800 und 8900 Punkten die nächsten kurzfristigen Kursziele. Darunter hinaus reichendes Abwärtspotenzial ist vorläufig aber unwahrscheinlich.

Das Schlimmste, mit dem Anleger rechnen müssen, ist ein Rückfall an den 200-Tage-Durchschnitt um 8600. Allerspätestens dort sollte sich jedoch wieder verstärktes Kaufinteresse regen, wie es auch während der letzten grösseren Aufwärtswelle ab dem Jahr 2013 wiederholt zu beobachten war. Die Rekordstände um 9500/9550 bleiben damit auf längere Sicht auch weiterhin die nächsten Zielmarken. Der Weg dahin dürfte nach den jüngsten Kursentwicklungen jedoch etwas weiter sein, als es sich zunächst dargestellt hat.