Auf den ersten Blick scheint der Markt in einer Handelsspanne zwischen 7500 und 9500 Punkten zu verlaufen, an deren Mitte sich der jüngste EInbruch stabilisiert hat. Aus dieser etwas erweiterten Perspektive ist eine Erholung bis 9100/9200 möglich. Ebenso müssen Investoren aber eine Fortsetzung des Ausverkaufs bis zunächst an den unteren Rand des langfristigen Schwankungskorridors (braune Fläche) bei derzeit 7800 als negative Option einkalkulieren.

Der feiner aufgelöste Chart offenbart, dass ein pessimistisches Szenario zuletzt wieder wahrscheinlicher geworden ist. Nach einer Zwischenerholung, die derzeit Potenzial bis um 8700 und im Idealfall bis 8800/8900 hat, droht ein erneuter Einbruch. Die bisher um 8300/8400 stabilisierenden Käufe (orange) sind Ende Dezember ausgeblieben. Damit ist der Weg nach unten etwas freier geworden als noch vor einigen Wochen.

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