Selbst der nachhaltigste Verkaufsdruck ist in der Regel irgendwann vorbei, sodass auch die im Chart erkennbare massive Hürde um 10’150 nicht ewig bestehen dürfte. Allerdings dürfte der SMI (SMI 10645.99 -0.62%) kurz stagnieren, auch wenn er den Sprung über diese starke technische Barriere beim aktuellen Anlauf vollzieht. Solange die zwischen 9800 und 9900 zu beobachtende Nachfrage ein Gegengewicht auf der Unterseite bildet, bleibt die Prognose vorsichtig optimistisch. Erst unter 9700 trübt sie sich deutlicher ein.

Im weiter zurückreichenden Chart ist ein Aufwärtstrend (schwarz) erkennbar, sodass die höhere Preise in Richtung 10’350 durchaus möglich sind. Dann wäre der SMI auch auf dieser Zeitebene stark überhitzt. Zugleich werden aus dieser Perspektive die Untergrenze des seit Anfang 2019 bestehenden Trendkanals sowie der 200-Tage-Mittelpreis (violett) als erste stärkere Bodenbildungszonen erkennbar.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)