Der SMI (SMI 9594.31 -0.53%) zeigt eine kleine Bärenmarktrally, deren Potenzial zunächst bis an die 9500er-Marke reicht. Dort befindet sich eine Wendezone im kurzfristigen Chart (grau punktiert), ebenso beginnt auf gleicher Höhe die Obergrenze des auf dieser Zeitebene kalkulierbaren Schwankungskorridors (graue Fläche). Dieser Kanal dehnt sich nach Norden aus bis an den Monatsdurchschnittspreis des Index (blau) bei rund 9600 Punkten. Spätestens hier dürfte der Abgabedruck wieder fühlbar zunehmen.

Auch auf der Unterseite ist das Potenzial klar umrissen: Der SMI ist im unteren Randbereich seines mittelfristigen Schwankungskorridors angekommen (blau). Und auch am 200-Tage-Durchschnittspreis (violett) dürfte er nach dem vorangegangenen Fall zurück nach oben drehen. Dieser Effekt funktioniert zwar manchmal in Seitwärtsbewegungen wie zuletzt im zweiten Halbjahr 2018 nicht, aber in der Regel steigt die Nachfrage an diesem populären Mittelwert deutlich, wenn der Markt sich wieder in einer Aufwärtsbewegung befindet. Seit dem Ausbruch über die ebenfalls nun als potenzielle Bodenbildungszone dienende 9200er-Marke im Februar tendiert der Swiss Market Index auf längere Sicht zweifellos wieder aufwärts.

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