Der Swiss Market Index zeigt Stärkesignale. Allerdings erscheinen die freundlichen Vorzeichen weiterhin nur auf der Mikroebene.

Der SMI verbleibt zwar vorerst in der Tradingrange der Vorwochen zwischen rund 9300 auf der Unterseite und 9800/9950 auf der Oberseite. Allerdings ist innerhalb dieser Bandbreite bemerkbar, dass Abwärtsbewegungen (rot) immer schneller aufgeholt werden (grün) und auch gar nicht mehr so intensiv ausfallen wie am Anfang.

Gegen eine stärkere Erholung wirkt allerdings nach wie vor der um 10’200 zu erwartende Verkaufsdruck. Dort verläuft nicht nur eine markante horizontale Wendezone im weiter zurückreichenden Chart, sondern auch der langfristige Durchschnittspreis (violett), der sich immer wieder als Wendepunkt zeigt. Zudem hat der Markt den oberen Rand seines in normalen Phasen geltenden Schwankungskorridors (dunkelblau) erreicht. Zuletzt war diese Grenze zwar wenig wert, doch ihre Signifikanz wird zurückkehren – vor allem auf der Oberseite.

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Eine Anlagestrategie, die auf hohe Seitwärtsrenditen zielt, bildet momentan nach wie vor die vernünftigste Option. Möglich wird dies beispielsweise durch Produkte wie den 3,2% Callable Kick-in Goal der UBS. Das Produkt bezieht sich auf vier Referenzindizes (SMI, Euro Stoxx 50, S&P 500, Nikkei 225), von denen jeder etwa 40 bis 50% nach unten schwanken darf, ohne dass der maximal mögliche Ertrag des Papiers von rund 13,5% gefährdet ist. Nur wenn einer dieser Märkte stärker einbricht, erhält der Anleger statt des Nominalwerts nur noch die anteilige Performance dieses Basiswerts ausgezahlt.

Nur besonders Mutige spekulieren auf einen Ausbruch nach oben. Dafür eignet sich beispielsweise ein 8x-Long-Faktorzertifikat (Valor 53181067), das einen Anstieg des SMI auf das Achtfache verstärkt – doch Vorsicht: Dieser Hebel wirkt auch nach unten.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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