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Der Einbruch des Swiss Market Index in Richtung der deutlich erkennbaren Wendezone um 9050 lockt bereits jetzt erste Käufer an.

Zahlreiche Richtungswechsel dominieren den Kursverlauf des Index im Bereich um 9050/9070, eine weitere Umkehr könnte bald hinzukommen.

Zumindest fing der SMI (SMI 9183.61 0.4%) sich dort nach seiner jüngsten Schwäche vorläufig, was aber auch an seinem kurzfristig überverkauften Zustand liegen könnte: Der aus vergangenen Schwankungen berechnete Prognosekorridor (graue Fläche) zeigt, dass der Markt reif für eine mindestens ein- bis zweitägige Pause seiner Abwärtsbewegung ist.

Am Monatsdurchschnitt (blau) um 9220 entscheidet sich dann das kurzfristige Schicksal: Greifen Käufer auch weiter zu, wenn der Index wieder an die ebenfalls dort verlaufende, im Intradaychart der Vortage etablierte Hürde stösst (rot punktiert)?

Wenn ja, könnte der Index die Obergrenze seiner aktuellen Tradingrange um 9300 erneut ansteuern. Wenn nein, dann sollte die nächste Etappe der Abwärtsbewegung folgen, zumindest aber ein weiterer Test der 9050er-Marke.

Erst wenn der SMI die Spanne zwischen 9050 und 9300 nachhaltig verlässt, dürfte sich der Trend in die jeweilige Richtung dauerhaft fortsetzen – der Rest ist ohnehin nur als mehr oder weniger kontrollierte Zuckung in der laufenden Handelsspanne zu werten.

Wenn es zu einem Ausbruch nach oben kommt, brauchen Anleger auch danach Geduld, denn der längerfristige Aufwärtstrend (grün) bremst schon bei 9350 wieder.

Auf der Unterseite wäre dagegen um 8900 der 200-Tage-Durchschnitt (violett) das nächste Kursziel. Beide Szenarien sind gleich wahrscheinlich, wobei die positive Tendenz auf lange Sicht auch durch einen Test der 200-Tage-Linie nicht gefährdet ist.