Ähnlich wie bereits in der Vorwoche pendelt der SMI (SMI 10347.59 0.36%) seit Montag in einer engen Bewegungen seitwärts. Mit der erneuten Atempause hat sich die zuvor überhitzte Markttechnik wieder abgebaut. Auskunft darüber liefert der aus Schwankungen ermittelte Bewegungskorridor (grau). Im Extremfall könnte der SMI bis 10’455 zulegen. Wesentlich wahrscheinlicher ist aber ein Anstieg bis nur 10’360 – in knapp 90% aller Handelstage verläuft der Index innerhalb des hellgrau eingezeichneten Kanals. Mit der gleichen Methode kann zuverlässig das Risiko bestimmt werden. Bei 10’200 ist wieder mit stärkerer Nachfrage zu rechnen. Relevant ist zudem der Preisbereich um 10’100/10’150: Neben der südlichen Grenze des Korridors verlaufen hier auch der 21-Tage-Mittelwert sowie horizontale Wendemarken (roter Kreis).

In der längerfristigen Perspektive sendete der Markt zuletzt ein Zeichen der Stärke. Mit dem jüngsten Anstieg ist der SMI über die obere Grenze eines bis 2015/2016 bestehenden Trendkanals (blaue Linie) ausgebrochen und zeigte eine zunehmende Aufwärtsdynamik. Allerdings ist die erhöhte Schwungkraft nicht nur positiv zu sehen. Aufgrund der ungewöhnlich kräftigen Bewegung steht der SMI im nördlichen Extrembereich des braun eingezeichneten Korridors und ist somit überhitzt. Erst allmählich eröffnet sich auf dieser Zeitebene neues Potenzial.

(Quelle der Grafiken: www.iquant.ch)

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